Als mich die News erreichte, Maison Martin Margiela würde mit G-Shock kooperieren, legte sich zunächst meine Stirnpartie in skeptische Falten. Sofort tauchten Bilder aus meiner Schulzeit auf, in der auf einmal jeder, der etwas auf sich hielt, mit einem der knallbunten Baby-G Modelle von G-Shock ausgestattet schien. Die einstigen Bonbonfarben ließen sich in meinen Fantasien nicht so recht zu der Avantgarde-Attitude aus Paris kombinieren, auch wenn es sich bei der Uhr aus der Kooperation nicht um die “Baby-G”, sondern um ein klassisches Retromodell handelte. Wie sollte eine Zusammenarbeit der Pariser Verfechter minimalitischer Schneiderkunst mit dem japanischen Uhrenhersteller G-Shock aussehen?
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