Small Talk ist so einfach!

09.02.96
Small Talk
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Small Talk kann so einfach sein dank unserem Party-Guide

Nie wieder auf einem Fest oder einer Veranstaltung allein in der Ecke stehen. Sie haben ja den STYLE.DE-Small-Talk-Guide mit den besten Tricks und Tipps. Ganz einfach. Und wirken garantiert!

  • Schauen Sie sich um und suchen Sie sich die Person aus, die Sie ansprechen wollen. Wer ist Ihnen sympathisch? Wen möchten Sie am liebsten kennenlernen?
  • Überlegen Sie, wie dieser Mensch auf Sie wirkt – konservativ? Modern? Steif? Locker? Ernst? Humorvoll? Denn darauf stellen Party-Profis ihren Small-Talk-Einstiegssatz ab.
  • Wichtig ist natürlich auch, in welcher Situation Sie sich befinden – auf einer Party geht es logischerweise ungezwungener zu als auf einer beruflichen Tagung oder einem Meeting.

STYLE.DE-Extra-Tipp:

Lächeln Sie! Ihr Gegenüber soll den Eindruck haben, dass Sie sich wirklich über die Begegnung freuen. Außerdem fühlt sich Ihr Ansprechpartner gleich viel wohler, wenn Sie ihn anlächeln.

  • Reden Sie unbedingt natürlich, so wie Sie es gewohnt sind – und nicht so, wie Sie glauben, klingen zu müssen.
  • Stellen Sie sich zuerst einmal vor. Und bitten Sie dann um einen Gefallen oder bieten Sie Hilfe an. „Die Scampi mit Chili-Sauce sind köstlich. Haben Sie sie schon probiert? Ich kann Ihnen zeigen, wo die Schale mit der leckeren Sauce steht.“ Oder Sie knüpfen Sie an andere Äußerungen an. „Ich höre, Sie gehen gern ins Kino. Welcher Film hat Ihnen in letzter Zeit denn besonders gut gefallen?“ Oder machen Sie Komplimente. „Ihr Kleid ist wirklich toll. Es steht Ihnen ausgezeichnet. Sie machen natürlich auch bestimmt viel Sport…“ Achten Sie aber auf die richtige Dosis, zu viel kommt nicht gut an. Eine Frage, die Sie quasi immer und überall stellen können, lautet bei Festen: „Woher kennen Sie den Gastgeber)“ und bei Veranstaltungen: „Was (welches Thema, welches Seminar) interessiert Sie hier am meisten?“.
  • Hier noch einige Fragen, mit denen Sie beim Small Talk immer richtig liegen: „Unser Firmengebäude wurde nach dem Feng-Shui-Prinzip gebaut. Viele Mitarbeiter wissen das sehr zu schätzen und fühlen sich sehr wohl. Was halten Sie denn davon?“

STYLE.DE-Extra-Tipp:

Hören Sie gut zu und blicken Sie Ihr Gegenüber während des Gesprächs an. So signalisieren Sie Ihre Anteilnahme. Und entschuldigen Sie sich nicht für etwas, das Sie nicht wissen („Leider kenne ich seine Bücher/Filme nicht …“).

Der beste Gesprächseinstieg nutzt natürlich nichts, wenn Sie anschließend nicht am Ball bleiben. Nach der Antwort Ihres Gegenübers müssen Sie nicht das nächste Thema anschneiden. Seien Sie eine gute Zuhörerin und reagieren Sie auf das Gesagte.

Die DO’s and DONT’s beim Small Talk

Die Do-Themen:
Wetter, Sport, Hobbys, Zeitgeschehen, Kultur („Sie kommen ja aus Düsseldorf. Da lief doch die Matisse-Ausstellung. Hatten Sie die Gelegenheit, sich die anzuschauen?“), Urlaub, gemeinsame Arbeitsgebiete, Veranstaltungen, Natur, gemeinsame Interessen mit Anwesenden sowie Besonderheiten des Ortes („Als Berliner haben Sie ja die große Auswahl, was das Freizeitangebot angeht. Haben Sie einen Tipp für mich, was ich mir in Berlin auf gar keinen Fall entgehen lassen darf?“) und der Umgebung. Stellen Sie offene Fragen. W-Fragen (was? wie? warum? wann? womit? woher? wohin?) erhalten ausführlichere Antworten als ‘Ja’ oder ‘Nein’.

Die Don’t-Themen:
Krankheit, Tod, Religion, Rassenprobleme, Politik, Stammtischparolen und Lästereien über Anwesende. Erzählen Sie keine Handlung von Büchern und Filmen, die Ihr Gegenüber nicht gelesen oder gesehen hat. Berichten Sie keine lustigen Erlebnisse mit Ihren Kindern; es sei denn, sie wollen lustige Geschichten über die Kinder der anderen Gäste hören.

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