An Ort und Stelle mit Natalie Weiß

11.12.12

Paris hat Natalie Weiß – genannt Schnati – wieder! Nachdem sie in Köln und Brüssel vier Jahre lang mit ihrem Studium beschäftigt war, zog es die 24jährige wieder in die Stadt der Liebe. Seitdem die zauberhafte Kölnerin zusammen mit ihrer Schwester Jessie Les Mads verlassen hat, fotografiert und schreibt sie fleißig als Freelancerin, man kann ihr auf der Seite Schnati à Paris folgen. Während der Pariser Modewoche fotografiert sie modische Momentaufnahmen, Sreetstyles und Backstage-Impressionen.

Was für ein Glück, dass Schnati’s Handy gerade keine spontane Ruhepause eingelegt hat, welche sie in stressigen Momenten sehr zu schätzen gelernt hat. So konnte ich die lebensfrohe Dame in der französischen Hauptstadt treffen und ihr einige spannende Antworten entlocken.

 

Warum hier?

Der Tuck Shop hat vor Kurzem erst eröffnet und ist das Gegenteil von einem französischem Café, obwohl ich das auch sehr gerne mag. Drei australische Mädchen haben den Laden aufgemacht und sorgen für eine freundliche, gemütliche und internationalere Atmosphäre. Außerdem gibt es hausgemachtes vegetarisches Essen (genau wie im Laden nebenan) und die Gegend ist sehr zentral und schön: der Canal ist direkt um die Ecke. Es gibt also viele Gründe, hierher zu kommen, davon abgesehen bekommt man leckeren Kaffee oder Tee zu guten Preisen.

 

Immer dabei?

Was ich neben dem Handy fast immer dabei habe, ist meine kleine analoge Kamera. Sie ist handlich und passt in die meisten meiner Taschen, so kann ich immer direkt abdrücken, wenn irgendetwas Aufregendes, Lustiges oder Schönes passiert. Ich finde analoge Fotografie irgendwie romantisch, man hat nur wenige Bilder auf der Rolle und fotografiert dann viel sparsamer und bedachter, als mit einer Digitalkamera.

 

Ratschlag?

 Meine Mama hat mir so viele Ratschläge gegeben, da ist es schwierig einen auszuwählen. Aber an Stelle von einem Ratschlag, bleibt mir eher eine Lebensweise im Kopf: Fleißig und zielstrebig zu sein, zu tun was man liebt und das Leben zu genießen – mit seinen Höhen und Tiefen.

 

Dein Lied?

Puh, da gibt es total viele! Ich habe immer mehrere Lieblingslieder auf einmal. Ich höre Lieder und Alben leider immer tot, deshalb werde ich wahrscheinlich schon in zwei Wochen etwas anderes sagen. Aber in letzter Zeit liebe ich One Out Of Two von Breakbot. Da schwingt so ein toller Seventies Flair mit.

 

Einen Tag tauschen mit…?

Ich glaube ich würde gerne eine komplett andere Zeit erleben und mal ein Mann sein, zum Beispiel Busby Berkeley in den 30ern. Das wäre nicht nur historisch interessant, auch bei einem seiner wunderbaren Filme hinter die Kulissen zu schauen, wäre zauberhaft.