Nahaufnahme: Florian Müller

13.12.12

Diese Woche besuchen wir Florian Müller in seinem duften PR-Büro in der Klosterstraße. Das Ergebnis unseres lockeren Beautytalks über subtile Schönheit, innere Ausgeglichenheit und tägliche Pflegerituale präsentieren wir euch hier. Außerdem erfahrt ihr, warum der Florian ohne Blistex niemals arbeiten könnte. Viel Spaß und herzlichen Dank an den schönen Herrn Müller.
Wer bist du? Was machst du?

Ich heiße Florian Müller, bin 34, habe BWL und Psychologie studiert und arbeite seit fast 10 Jahren in der Mode-PR. Aktuell bin ich für die Öffentlichkeitsarbeit von Designern zuständig und biete mit meiner Agentur noch Consulting und Guest Management an.
Was sind deine drei Beautyprodukte? Warum genau diese?

Zahnseide von Oral B

Für mich sind gute und gesunde Zähne wichtig. Ich finde es extrem unästhetisch wenn Menschen ungepflegte Zähne haben.  Zahnseide ist für mich eine Möglichkeit dazu beizutragen und mit dieser habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

Lippenpflegestift: Blistex

Den Pflegestift von Blistex benutze ich wirklich häufig und schon seit Jahren. In jeder meiner Hosentaschen habe ich mindestens einen davon. Bei anderen Produkten hatte ich immer das Gefühl, dass meine Lippen nach der Benutzung eher schneller ausgetrocknet sind anstatt den gegenteiligen Effekt zu erzielen. Aufgrund meines Berufs, indem ich oft sehr viel rede, ist es für mich ziemlich unangenehm, wenn ich das Gefühl habe, als hätte ich einen Fussel im Mund. Genau in diesen Situationen könnte ich ohne Blistex nicht arbeiten, wirklich nicht (lacht).

Haarspray: Taft Power Haarlack Megastark

Ich benutze immer Haarlack mit der höchsten Stärke, seitdem ich 17 bin. Heute betrifft es zwar nur meinen Berufsalltag, aber ohne Haarspray kann ich nicht in Ruhe arbeiten. Ich habe schon alles Mögliche ausprobiert, da ich aber so dünne Haare habe, brauche ich unbedingt Haarlack. Wenn ich den ganzen Tag, von morgens um 8 bis abends um 12 durcharbeite, hab ich keinen Nerv und keine Zeit ständig in den Spiegel zu schauen. Mit dem Haarspray weiß ich genau, dass sich die Haare nicht bewegen. Mit Haarlack habe ich keine Haare sondern eine Frisur die hält (lacht).
Verrätst du uns dein Beauty-Ritual?

Weniger Beauty, mehr Pflege. Ich putz’ mir die Zähne,  verwende Zahnseide, wasch’ mir das Gesicht mit Wasser ab, dusch’ mich und das war’s. Wenn dann alle paar Tage mal die Haut spannt, dann creme ich mich ein, aber das ist nicht wirklich ein Ritual. Meiner Meinung nach sollte man nicht so viel von außen für sich tun, sondern eher von innen. Ich geh’ viel spazieren, trinke Säfte, ernähr’ mich gesund, schaue, dass ich mich wohl fühle und lache viel. Die innere Harmonie ist mir irgendwie wichtiger als ein bestimmtes Beautyritual. Durch innere Ausgeglichenheit sieht man besser aus, als wenn man nur versucht durch bestimmte Produkte seine Schönheit von außen zu beeinflussen bzw. mögliche optische Defizite zu korrigieren. Außerdem spart das Geld und sollte hoffentlich einen länger anhaltenden Effekt bewirken.
Was ist für dich schön?

Ich finde es gibt zum Einen die Schönheit, die relativ leicht zugänglich ist und die oft etwas mit Symmetrie zu tun hat, vielleicht auch mit Perfektion, Vollkommenheit, so in diese Richtung. Im wahrsten Sinne einen Augenblick, den man schnell schön und dann aber ehrlich gesagt kurzerhand wieder als langweilig und vergänglich beobachtet. Auf der anderen Seite hat man die Schönheit, die auf den ersten Blick nicht jeden anspricht, sondern ein bisschen subtiler wahrgenommen wird, mit der man sich mehr auseinandersetzen muss und trotzdem oft gar nicht in Worte fassen oder erklären kann Diese Empfindung von Schönheit hält oft länger an. Wenn ich bei meinen Designern bin kann ich mir stundenlang deren Entwürfe und Lookbooks und das Alles anschauen und verlier mich in deren Welt, das ist für mich schön, schwer zu beschreiben, aber es berührt mich irgendwie.