Schmück Dich

01.11.12

Gold, oxydiertes Silber, bunte Steine und ein bisschen Glitzer, Glitzer – der Schmuck auf den Press Days in Berlin übte auch dieses Mal wieder eine ganz besondere Anziehungskraft auf uns aus.  So strolchten wir durch zahlreiche Kleiderstangen-Labyrinthe und Bügellandschaften, um zu den heimlichen Stars der Press Days zu gelangen.

Taddaa hier sind sie unsere Favoriten, Neuentdeckungen und Lieblinge für’s neue Jahr.

 

17

 

Hinter dem schnörkellosen und prägnanten Label 17 versteckt sich die deutsche Schmuckdesignerin Stephanie Schneider. Die diplomierte Mode- und Textildesignerin hat nach ihrem Studium unter anderem für Hussein Chalayan in London und Kostas Murkudis in Berlin gearbeitet, bis sie 2006 ihr eigenes Label gründete und sich dem Schmuckdesign widmete. Ihre fortwährende Liebe für textile Materialien sowie der Hang zu puristischer Ästhetik ist charaketeristisch für ihre Entwürfe. Sie lässt gerne Materialien wiel Seide, Mohair oder Leinen in ihre Designs einfließen, sodass einzigartige Kombinationen entstehen können. Mal was anderes, finden wir!

Sabrina Dehoff

Natürlich dürfen auch die funkelnden Steine der Dehoff nicht fehlen. Seit der Gründung ihres Labels 2005 schenkt uns die Berliner Schmuckdesignerin Sabrina Dehoff jede Saison aufs neue ihre fantasievollen Ideen. Aus Kordel, Gold und Schmucksteinen erschuf sie ein saisonübergreifendes It-Piece, welches sich bereits zum Markenzeichen entwickelt hat.  Unangepasst, anders und auffallend – so sind die Schmuckkreationen zu charakterisieren. Bei Sabrina Dehoff sind Ringe und Armreifen nicht rund sondern eckig, üppige Ketten werden durch einen Materialmix aus Leder und Stoff sowie zusätzlichen Steinen zu Hinguckern und die Kollektionen tragen Namen wie Hollywoodish Holidays oder Mountain High. Ihre neusten Inspirationen stehen unter dem Motto “Ever-Elusive” und die Hauptrolle spielen hier kapselartig designte Ringe und Kettenanhänger, die mit Perlmuttsteinen besetzt sind. Besonderer Clou, die kleinen Kapseln lassen sich öffnen und können so exklusive Einblicke gewähren.

 

Maria Black

Man kann gar nicht genug bekommen von Maria Black und wenn man genau hinschaut, dann ist ihr einzigartiges Design bereits in freier Wildbahn an dem ein oder anderen Finger, Ohr oder Nacken zu entdecken. Vor allem in der hiesigen Bloggerszene scheint der Monocle Ring zur Pflichtausstattung zu gehören oder am besten gleich das gesamte Trio. Ihre Kollektion ist speziell und andersartig, alles kann mit allem kombiniert werden, kleine Ringe sitzen am oberen Finger, Ketten werden nicht nur um den Hals getragen sondern laufen über den Handrücken hinweg und münden in einem Armband. Geometrischen Formen, kantige Details und der typisch dänische Minimalismus kennzeichnen ihre Entwürfe. Wir sind uns noch nicht ganz einig, aber unsere Schmuckschatulle darf sich bald auf Zuwachs freuen.

 

Ina Beissner


Das Beste kommt zum Schluss. In diesem Fall ist das der entzückende und wunderschöne Schmuck von Ina Beissner – elegant, edel und doch modern. Die Designerin liebt organische Formen, klare Linien und industrielle Elemente die sie neu und feminin interpretiert. Aktuelle Inspration ist die Form einer Glocke, die sich in üppiger Variante an Ketten oder dezent als Ring wiederfinden lässt. Der Berlinerin ist es wichtig mit ihren Entwürfen die besondere Aura der Schmuckträgerin zu unterstreichen und zum Strahlen zu bringen.

Hach – ganz überwältigt von den visuellen Genüssen machen wir uns eifrig daran die Wunschliste aufzustocken.