Männer lieben sie: Fliegeruhren

15.07.09
Fliegeruhr von IWC
© IWC
Fliegeruhr von IWC Schaffhausen

Fliegeruhren sind einfach und übersichtlich gestaltet. Die Form folgt der Funktion – und das aus gutem Grund: Sie waren ein Arbeitsgerät für Piloten und mussten mit einem Blick ablesbar sein

Fliegeruhren waren in den 40er Jahren ein Instrument und dienten nur einem Zweck: dem Piloten mit einem Blick die Zeit anzuzeigen, die er zur Berechnung beim Navigieren brauchte. Ein Cockpit wie heute üblich, war damals nicht vorhanden. Dabei mussten die Uhren präzise und robust sein. Aber wie so oft im Industriedesign ist die erforderliche Schlichtheit der beste Weg, um einen Design-Klassikern zu erschaffen.

Fliegeruhren: Eine Hommage an die Vergangenheit
Eine Fliegeruhr muss genaue Anforderungen erfüllen: Das Ziffernblatt-Design folgt einer klaren Unterteilung in Minuten und Stunden, die Nachtlesbarkeit wird durch eine starke Leuchtmasse gesichert. All das dient dem Zweck dem Piloten eine maximale Ablesbarkeit zu gewährleisten. Ursprünglich hatten die guten Stücke ein überlanges Lederband, um sie über den damals üblichen dicken Fliegerjacken zu tragen. Die Uhr musste jederzeit sichtbar sein. Große Drücker sorgten dafür, dass man sie auch mit Handschuhen bedienen konnte. Um den täglichen Belastungen standzuhalten, wurden die Stücke robust konstruiert.

All das sind Features aus einer längst vergangenen Pionierzeit des Fliegens, heute werden dem Piloten alle wichtigen Informationen digital angezeigt. So sind diese Fliegermodelle nur noch eine Hommage an die Vergangenheit, ihrer Schönheit tut das jedoch keinen Abbruch.

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