Behind the Scenes: Das Lookbook-Shooting von Hien Le

01.08.12

Hien Le ist einer der sympathischsten und auch fokussiertesten Jungdesigner Berlins. Sein Stil ist clean, auf das Wesentliche reduziert und stets unglaublich stimmig. Bei seiner Kollektion für Frühjahr/Sommer 2013 hat sich der in Laos geborene Designer hauptsächlich von der US-amerikanischen Polizeiserie “Miami Vice” aus den 80ern inspirieren lassen. Pastellfarben, kurze Shorts und sommerliche Blousons sind das Ergebnis. Zum ersten Mal arbeitet der talentierte Designer auch mit Print: ein ungewöhnlich farbenfroher Flamingo dient als Aufhänger, wird aber je nach Kleidungsstück individuell verfremdet. Amos Fricke fotografiert schon zum vierten Mal in Folge das Lookbook für Herrn Le. Zusammen mit dem Stylisten Christian Stemmler bilden die drei ein eingespieltes Team. Wie Hien es ausdrückt: “Jeder gibt immer seinen Senf dazu und so kommen wir auch ziemlich schnell auf einen gemeinsamen Nenner!”

Für das Lookbook-Shooting hat es die Kreativlinge in eine botanische Location verschlagen. Nach langer Recherche haben sich Designer, Fotograf und Stilist für das Gartencenter bei Britz entschieden. Auf der weitläufigen Anlage werden in vielen Gewächshäusern Unmengen von Pflanzen angebaut. Genug Platz also, um irgendwo dazwischen ein Lookbook-Shooting zu platzieren. Der bekennende “Studio-Freund” Hien wollte diese Kollektion nämlich unbedingt draußen fotografieren, weil nur bei Sonnenlicht das echte Sommerfeeling und vielleicht sogar ein bisschen “Miami Vice -Charme” aufkommen können.

Das offizielle Lookbook für Frühjahr/Sommer 2013 ist sehr bald fertig. Wir durften beim Shooting dabei sein und einen Blick hinter die Kulissen werfen. Über das Erscheinen halten wir euch natürlich auf dem Laufenden!

Ein exklusives Interview mit Hien Le könnt ihr außerdem in den nächsten Tagen hier lesen. Bis dahin gibt es aber schon einmal einen hübschen Vorgeschmack auf seine aktuellen Looks. Ein entspannter Samstag mit sommerlicher Stimmung, zwei wunderschönen Models und brillanter Mode. Was will man mehr?