MBFW 2013: Shotview-Party und Interview mit Star-Fotograf Alexander Straulino

17.01.13
Gestern Abend feierte die Fotoagentur SHOTVIEW anlässlich ihres 12 jährigen Jubiläums eine kleine Party samt Sonderaustellung.
Nachdem die bezaubernde Lala Berlin Show den zweiten Fashion Week Tag im Zelt beendete, ging die Partynacht in der St. Johannes-Evangelist-Kirche in Mitte erst richtig los. 12 eindrucksvolle Exponate, waren zu Klängen von DJs wie Niki Pauls, Dr Atmo und Sebastian Schlachter zu betrachten. Die Agentur SHOTVIEW vereint in ihrem Portfolio weltberühmte, innovative sowie neue Fotografen. Darunter befindet sich auch der Berliner Alexander Straulino, der bekannt ist Innovation und Perfektion in einzigartigen Fotografien zu vereinen. Stets mit einem Hauch Erotik versehen, inszeniert und abstrahiert der Berliner seine Modelle und verwandelt sie in Skulpturen oder Gemälde. Auch den großen Magazinen wie der VOGUE, Another Magazine, Allure, Tatler, Harper’s Bazaar blieb ein solches Talent nicht lange verborgen. Wir hatten das Glück, dem Fotografen ein paar kleine Fragen stellen zu dürfen.

 

 

1. Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

 

Mit 16 Jahren habe ich die Kamera meines Onkels gefunden und seitdem nicht mehr aus den Händen genommen (lacht). Dazu kam, dass der Vater meines besten Freundes ein berühmter Kameramann war, was meine Leidenschaft für die Fotografie noch intensivierte und so wuchs die Liebe zum Bild stetig an.

 

2. Entgegen dem Schwarz/Weiß Faible vieler ihrer Kollegen, entscheiden Sie sich bewusst für Farbe. Woher kommt diese Vorliebe?

 

Ich liebe das Spiel mit Farbe und habe versucht, es so weit wie möglich auszureizen. Nachdem ich dies die letzten Jahre extrem getan habe, bewege ich mich im Moment eher in eine farblose Bildsprache und erkunde gerade die leisen Farbtöne. Meine letzten zwei Ausstellungen waren ausschließlich Schwarz/Weiß auf Polaroid aufgenommen.

 

3. Auf ihren Bildern wirken die Models wie Kunstwerke und trotzdem wird eine unglaubliche Lebendigkeit ausgestrahlt. Woher nehmen sie ihre Inspiration?

 

Meine Hauptinspiration sind Fotografie und Malerei aus den 40iger Jahren – die zeitlose Bildsprache die immer noch bestand hat, hat mich seit jeher fasziniert.

 

4. Sie hatten letztes Jahr eine Ausstellung in Hamburg mit dem Titel “Meets The Muses”. Wer ist zurzeit ihre Muse?

 

Eine wunderschöne russische Frau, deren Namen ich hier nicht verraten werde. Sie wird der Inhalt meiner nächsten Ausstellung la femme d’argent sein (grinst)

 

5. Was macht für sie Schönheit aus? / Das schönste Gesicht Berlins?

 

Schönheit ist die durch Fehler gebrochene Perfektion. Das schönste Gesicht Berlins suche ich noch!
Bilder von der Shotview x Lala Berlin Party, seht ihr in unserer Galerie:

 
Interview: JULIA ZIERER