An Ort und Stelle mit Margaux Lonnberg

26.11.12

hübsche Margaux Lonnberg ist in Paris geboren und ebnet sich seit 2008 ihren Weg in die professionelle Blogger- und Modeszene. Nachdem sie mehrere Jahre für ihren Vater, der Kunstsammler ist, in Marokko gearbeitet hat, nahm sich schließlich die wunderbare Garance Doré der 27jährigen an und ermutigte sie, einen Blog zu gründen. Ihre Ästhetik und der besonders freie und dennoch klare Blick auf die Dinge gefiel der Dame von “Pardon My French”. Nach langem Zweifeln tat Margaux endlich den Schritt und gründete einen Blog: The Killing Moon Confused. Seitdem geht es für die blonde Pariserin steil bergauf. Sie hat vor kurzem sogar ihre eigene Modelinie auf den Markt gebracht.

Wir haben Margaux in einem ihrer Lieblingscafés, dem Café Charlot getroffen und ihr ein paar Fragen gestellt.

 

Warum hier?

Zuerst einmal lebe hier im Marais und wollte mich in “meinem” Viertel treffen. Ich mag das Café Charlot – es ist diese typische französische Brasserié, in der man leckeren Kaffee bekommt und gut essen kann (wir haben einen leckeren Salat mit gratiniertem Ziegenkäse bestellt). Es ist fast schon, wie mein zweites Wohnzimmer (lacht). Und außerdem findet man hier ein sehr angenehmes kreatives Umfeld (Anm. d.R.: in diesem Moment hört Margaux auf zu sprechen und guckt mit großen Augen an mir vorbei und lächelt einem gut gekleideten freundlichen Mann an. Sie flüstert mir zu: “Haider Ackermann”. Soviel zu dem kreativen Umfeld in diesem Café in Marais)

 

Immer dabei?

Das ist einfach: Mein Handy (lacht)

 

Ratschlag?

Hmm, meine Mutter ist so durchgeknallt, dass sie mir nie wirklich einen guten Ratschlag gegeben hat (lacht). Das wäre dann von meiner Seite aus eher so etwas, wie: “Respektiere stets deine Freunde und deine Familie!”

 

Dein Lied?

Ich liebe den Song “Anemone” von Brian Jonestown Massacre. Wenn ich mir das anhöre, werde ich irgendwie in eine andere Welt verfrachtet – ungefähr so, als ob mich schlagartig ein Nebel aus Farben und Bildern umgibt.

 

Ein Tag mit…?

Puh, diese Frage kann ich nicht wirklich eindeutig beantworten, aber ich glaube ich würde sagen Basquiat im New York der 80er Jahre. Er war stets begleitet von so viel Aggression, gleichzeitig aber auch von unfassbar kreativem und kindlichem Output.

 

 
JULIA ZIERER