An Ort und Stelle mit Katja Schweitzberger

05.02.13

Katja Schweitzberger führt seit etwa einem Jahr den meistgelesenen deutschen Modeblog Les Mads und lebt seitdem in Berlin. Ich traf die hübsche Fashion-Expertin im Dumpling-Paradies Yumcha Heroes, um dort ein nettes Lunchdate mit ihr zu verbringen. Natürlich stellte ich ihr auch unsere 5 Fragen und erfuhr, was sie immer in ihrer Tasche hat und mit welchem bekannten Pärchen sie gerne mal einen Tag verbringen würde. Wie sie sich selbst beschreiben würde? – “Ich bin Katja und blogge seit etwas mehr als einem Jahr auf Les Mads. Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich meinen Magister in Germanistik gemacht, mittlerweile dreht sich meine Leben aber vor allem um Mode und sonst besonders gern um Musik, Film und Fotografie.” Nach kurzem Überlegen ergänzt sie den Satz “Außerdem esse ich sehr gerne”. Ach Katja, du bist toll!

 

Warum hier?

Ich mag das Yumcha Heroes natürlich in erster Linie wegen des Essens total gerne und da wir uns zum Mittag treffen, ist meine Wahl sehr schnell auf den Laden hier gefallen, weil es – zumindest was Dumplings angeht – meiner Meinung nach das Beste ist, was Berlin zu bieten hat. Gerade im Sommer ist es total schön, draußen auf der Terrasse zu sitzen: man sieht etwas von der Gegend und den Menschen und kann gleichzeitig lecker essen. Perfekt also! Aber es kann auch Ungewöhnliches passieren. An einem lauen Juliabend habe ich hier sogar mal einen Fuchs aus dem Weinbergspark vorbeihuschen sehen.

 

Immer dabei?

Lippenpflege und Kaugummis – aktuell ist das ein Lippenbalsam von Chanel, den ich mir mal in der allerletzen Minute am Flughafen in Singapur gekauft habe, von dem ich aber leider nicht ganz überzeugt bin, und die Finale-Edtion von Airwaves (lacht).

 

Ratschlag?

Man kann nicht alles haben! Diesen Ratschlag, den mir meine Oma früher immer eingebläut hat, habe ich als Kind und Jugendliche gehasst. Denn natürlich will man immer alles haben. Dabei vergisst man leider sehr schnell das, was man hat. Und statt sich daran zu erfreuen, denkt man schon wieder weiter und ärgert sich über etwas, das eben aus irgendwelche Gründen einfach nicht geklappt hat. Natürlich gelingt es mir auch heute noch nicht immer, diesen Ratschlag so positiv zu sehen, aber ich versuche es.

 

Dein Lied?

Nur ein Lied? Ich habe neulich mal drüber nachgedacht, für wen ich mich entscheiden würde, wenn ich für den Rest meines Lebens nur noch eine Band hören dürfte – das wäre dann The Cure. Und das Lied ist – auch wenn sich das jetzt erstmal etwas düster anhört – Disintegration . Dieser Song hat so viele Facetten: er ist melancholisch, traurig aber gleichzeitig auch sehr stark, allein von der Kraft der Musik her. Davon abgesehen hat The Cure ja auch ein paar fröhliche Songs.

 

Mit wem würdest du gerne mal einen Tag verbringen?

IIch glaube, ich würde gerne mal einen Tag mit Tim Burton und Helena Bonham Carter verbringen und ich würde die beiden bestimmen lassen, was wir unternehmen. Vielleicht könnten wir uns einfach durch Berlin treiben lassen. Das wäre glaube ich sehr sehr witzig!