Princesse Tam.Tam: Eine Pyjama Party in Paris

13.11.12

So viele P’s in einer Überschrift – das kann ja heiter werden. War es auch! Der Grund, warum ich ein nämlich die letzten Tage in der aufregenden Stadt Paris verbringen durfte, war die Einladung zur Pyjamaparty von Princesse tamtam. Im 1e Arrondissement haben sich junge Pariserinnen und Vertreter der Presse zusammen gefunden, um in hübscher Bettmode und Schlaf-Accessoires einen wunderbaren und entspannten Abend zu verbringen – “Girls only”, Maniküre, leckere Snacks, Tattoo-Artists, Hairdresser und Livekonzert inklusive.

So wie Katja von der Jolie und Steffie, die die deutsche PR für das französische Underwear-Label macht, habe auch ich mich in einen blaugrauen Pyjama von Princesse Tamtam gehüllt. Als doppeldeutige “Graue Eminenz” – das Durchschnittsalter der Gäste betrug etwa 23 – bahnten wir uns den Weg durch die Pyjamamädchen-Massen. Tatsächlich habe ich festgestellt, dass die Party unter anderem so entspannt war, weil eben nur Mädels kommen durften und weil man praktisch schon von Anfang an auf gewisse Weise miteinander verbunden war, trug man doch ganz unprätentiös Pyjama und Schlafmaske.

Wie eine Mädcheninternat-Party fühlte es sich mitunter an, nur dass man Sekt trinken und tanzen durfte – vorausgesetzt man konnte der Aufsichtsperson entgehen. Eine sehr französische wirkende Madame im engen schwarzen Kostümchen verteilte nämlich mit strengem Ton mitunter auch schon einmal den ein oder anderen Klapps auf den Po. Ich habe mich sofort in die gute alte Schulzeit zurückverfrachtet gefühlt.

In einem großen fluffigem Bett mit allerlei Requisiten konnte man sich dann noch mit Hilfe eines Photoautomaten auf Bildern und kleinen Schultafeln verewigen. All den hübschen Prinzessinnen konnte man beim “sich-gegenseitig-im-Posieren-übertrumpfen” zusehen. Zu “Girls just wanna have fun” und Beyonces “All the single Ladies” kam die Party dann so richtig in Fahrt. Zu später Stunde brachte uns ein Taxi in unser Hotel und wir fielen müde und ohne Umziehen – hatten wir doch schon einen Pyjama an – direkt in die Federn.