
Ryan Reynolds zeigt, dass man(n) im Hemd mit hoch gekrempelten Ärmeln und Krawatte auch verdammt gut aussieht
Wie viele Knöpfe darf man eigentlich an einem Hemd offen lassen?
Im Sommer sollte das Hemd oben nicht weiter als 10 bis 20 Zentimeter offen stehen. Als Grundregel gilt: Unterhemd und/oder Goldkette sollten NICHT zu sehen sein.
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Der Hemden-Knigge
Woran erkennt man eigentlich ein gutes Hemd? Was sagt mir das Etikett? Und wie bügelt man ein Hemd? Auch auf diese Fragen haben wir natürlich eine Antwort
Der Qualitäts-Check
Was unterscheidet ein wirklich gutes Hemd von einem nicht so guten? Die STYLE.DE-Fashion-Profis kennen die Antworten:
- Ein gutes Hemd hat herausnehmbare Kragenstäbchen. Die Kragenstäbchen sind meist aus biegsamem Kunststoff. Wofür sie gut sind: Sie verleihen dem Kragen die notwendige Straffheit. Die Kragenstäbchen verhindern, dass die Spitzen des Kragens hoch stehen, was besonders wichtig ist, wenn man(n) eine Krawatte trägt.
- Die Rückenpasse ist heute bei Konfektionshemden vor allem ein optisch schönes Detail. Die Passe stammt eigentlich aus der traditionellen Herrenschneiderei, denn bei Maß-Hemden passt der Schneider mit der Rückenpasse das Hemd ganz genau an die Statur seines Trägers an.
- Die Knöpfe zeichnen ein wirklich gutes Hemd aus. Perlmutt-Knöpfe sind fein und extrem widerstandsfähig, so hart, dass selbst die Nadel einer Nähmaschine daran zerbricht. Heute werden aber auch häufig Knöpfe aus Plastik verwendet.
- Am oberen Rand der Manschette muss der Ärmel mehrfach gefaltet sein, um am Unterarm und Handgelenk einen komfortablen und lockeren Sitz zu garantieren. Je mehr Falten, desto besser.
- Ein exakter Verlauf des Musters über die Nähte hinweg ist ein wesentliches Qualitätskriterium bei Maßanfertigungen. Bei Konfektionshemden ist das allerdings selten.
- Achten Sie auf die Nähte: Je mehr Stiche eine Naht hat, desto haltbarer ist sie. Bei Maß-Hemden gilt: etwa acht Stiche auf einen Zentimeter.
- Im oberen Rückenteil sollte der Stoff doppelt verarbeitet sein. Denn an diesem stark belasteten Punkt kann der Stoff schnell ausfransen oder sogar reißen.
Ein Hemd richtig bügeln - so machen es die Profis
- Zuerst auf das eingenähte Etikett schauen. Dort steht die Stoffzusammensetzung, die Ihnen sagt, wie heiß das Bügeleisen sein muss.
- Die meisten Hemden sind aus 100 Prozent Baumwolle und können bei hoher Temperatur mit dem Dampfbügeleisen gebügelt werden.
- Es reicht aber auch ein normales Bügeleisen, dann einfach das Hemd mit einem Wassersprüher anfeuchten.
- So bügeln Profis ein Hemd: Zuerst die Manschette von innen bügeln, dann den Ärmel auf ein Ärmelbrett ziehen und Stück für Stück den Ärmel bügeln.
- Alternative: Den Ärmel an der Naht der Länge nach zusammen legen und bügeln. So entsteht an der oberen Kante eine Bügelnaht.
- Dann den anderen Ärmel bügeln.
- Den Kragen von innen samt Steg bügeln.
- Die Knopfleiste von links bügeln.
- Das Hemd mit der Schulter passend auf das Bügelbrett legen und das Knopfleisten-Vorderteil bügeln.
- Das Hemd passend mit der Rückenpasse auf das Bügelbrett legen – so dass eine Hälfte flach auf dem Bügelbrett liegt - und bügeln, dann die andere Hälfte.
- Zum Schluss die noch fehlende Vorderseite bügeln.
Aurtor: Conny Eyssen











> Die Passe stammt eigentlich aus der
> traditionellen Herrenschneiderei
Genau das Gegenteil kann man an anderer Stelle lesen. Rückenpassen helfen gerade bei Hemden von der Stange dabei, das Hemd für möglichst viele Käufer passend zu machen. Ein Maßschneider hingegen schneidet das Hemd sowieso auf den Träger zu. Er hat diesen Trick eigentlich also gar nicht nötig.
Hallo Conny Eyssen,
lese ich richtig? Der Ärmel eines Hemdes mit Bügelfalte?????? So angezogen würde ich niemals mein Sakko ausziehen - niemals!
Liebe Grüsse
Thomas Renk