Die größten Irrtümer bei Schweiß, Deo und Co.:
- Weniger trinken bedeutet weniger schwitzen:
- Totaler Unsinn! Bekommt der Körper zu wenig Flüssigkeit, kann er Giftstoffe nicht ausreichend über die Nieren ausscheiden. Als Konsequenz werden diese Stoffe über den Schweiß nach außen transportiert und beginnen in Verbindung mit Bakterien, extrem unangenehm zu riechen. Deshalb bitte immer ausreichend trinken!
- Schweiß stinkt immer und sofort:
- Ebenfalls falsch. Frischer Schweiß ist geruchlos. Erst wenn Bakterien beginnen, den Schweiß auf der Haut zu zersetzen, entsteht Geruch. Und das ist erst nach drei bis vier Stunden der Fall.
- Dichte Achselhaare halten den Geruch besser bei sich:
- Nein, Danke! Umso weniger Behaarung, in denen sich Bakterien festsetzen können, umso besser. Deshalb müssen Sie sich nicht gleich glatt rasieren, schon gestutztes Achselhaar sorgt für massive Geruchsunterschiede.
- Viel hilft viel:
- In diesem Fall leider nicht. Sobald Geruch einsetzt, ist es zu spät. Jetzt noch eine weitere Ladung Deo zu versprühen, ist Geldverschwendung. Deo wirkt nämlich am besten auf sauberer Haut. Lieber mit einen feuchten Taschentuch kurz die Achseln säubern und danach Deo auftragen.
Deo vs. Schweiß = 1:0
Alles, was Sie schon immer über Deos wissen wollten und sollten
U-Bahn-Fahrten oder Supermarktschlangen können sich als Abenteuerurlaub für den Geruchssinn entpuppen. Denn das Wort ‚Deo’ hat es noch nicht in das Vokabular der gesamten Bevölkerung geschafft und so kann jeder erhobene Arm in öffentlichen Verkehrsmitteln zu kurzfristigen Betäubungsmomenten führen. Grund genug, eine Mission für eine bessere, wohlriechende Welt zu starten. Hier Aufklärung in Sachen gut duften:
Roller, Stick, Spray: Was passt denn zu mir?
- Deosprays:
- Der Klassiker - sprühen und los!
- Roller:
- Verteilen eine dickere Schicht gleichmäßig und deckend.
- Pumpzerstäuber:
- Gleiches Prinzip wie Deosprays, jedoch um einiges umweltfreundlicher.
- Tücher:
- Ideal für unterwegs – einzeln verpackte in Parfüm getränkte Tücher passen Platz sparend ins Reisegepäck.
- Sticks:
- Für besonders stark Schwitzende am besten geeignet, da der Stift eine deckendere Menge verteilt.
- Steine/Kristalle:
- Kurz mit Wasser befeuchtet, benutzt man den Stein wie einen Deoroller. Eine gute Alternative für Allergiker oder empfindliche Hauttypen.
- Creme:
- Wie eine Gesichtscreme wird die Deocreme aufgetragen. Verbindungen aus Ölen und Paraffinen pflegen und beduften gleichzeitig.
Was unterscheidet ein Antitranspirant vom Bodyspray?
Antitranspirante regulieren die Schweißproduktion. Spezielle Wirkstoffe legen sich über die Drüsenausgänge, verengen sie und sorgen so dafür, dass weniger Schweiß vom Körper abgesondert wird. Zusätzlich verhindern antibakterielle Substanzen das Entstehen geruchsbildender Bakterien auf der Hautoberfläche. Die Wirkungsweise ist für den Körper völlig unbedenklich, denn ein Antitranspirant unterbindet die natürliche Schweißproduktion nicht, sondern reduziert sie nur dort, wo es angewendet wird. Bodysprays verringern nicht die Schweißmenge, dafür bekämpfen sie erfolgreich Bakterien auf der Haut, die zu unangenehmem Duft führen. Antibakterielle Wirkstoffe unterbinden den Zersetzungsprozess, Parfumstoffe übertünchen zusätzlich den eigenen Körpergeruch.
Autor: Michèle Loetzner











